Olympiapark
Der Olympiapark ist weit mehr als ein Veranstaltungspark. Für die Spiele von 1972 wurden Sportstätten, Zeltdach und Landschaft als zusammenhängendes Ensemble geplant. Olympiastadion, Olympiasee, Olympiaberg und Olympiadorf machen den Park zu einem der wichtigsten Beispiele deutscher Nachkriegsarchitektur und Landschaftsplanung.
Olympiapark auf einen Blick
- Lage
- Nördlich der Innenstadt zwischen Neuhausen, Schwabing und Milbertshofen
- Zugang
- Große Teile des Parks sind frei zugänglich
- Zeitbedarf
- Etwa 2 bis 3 Stunden für einen Rundgang, ein halber Tag mit Museen oder ausführlicher Architekturroute
- Besonders
- Zeltdach, Olympiastadion, Olympiaberg, Olympiasee, Olympiadorf und BMW-Ensemble
- Charakter
- Sportpark, Landschaftspark, Veranstaltungsort und Architekturdenkmal zugleich
Was erwartet Sie im Olympiapark?
Die Anlage entstand für die Olympischen Sommerspiele 1972. Günter Behnisch und sein Team planten die Sportbauten, Frei Otto und weitere Ingenieure entwickelten das berühmte Zeltdach. Günther Grzimek gestaltete die Landschaft so, dass Hügel, Wege und Sportstätten ineinander übergehen.
Der Park sollte bewusst offen und leicht wirken. Nach den monumentalen Inszenierungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts setzte München auf Transparenz, geschwungene Formen und eine frei zugängliche Landschaft.
Das Zeltdach ist nur ein Teil der Idee
Der stärkste Eindruck entsteht im Zusammenspiel:
- Olympiastadion
- Olympiasee
- Olympiaberg
- Olympiadorf
- geschwungene Wege und modellierte Hügel
Wer die Architektur verstehen möchte, sollte deshalb nicht nur vor dem Stadion stehen. Besonders vom Olympiaberg wird sichtbar, wie Dachlandschaft, Gelände und Stadt miteinander verbunden sind.
Ein Park, der weitergenutzt wird
Der Olympiapark ist bis heute Sport-, Freizeit- und Veranstaltungsort. Gerade diese Weiterverwendung unterscheidet ihn von vielen ehemaligen Großereignisgeländen.
Für einen reinen Spaziergang reicht der frei zugängliche Park. Wer tiefer in Konstruktion und Planung einsteigen möchte, kann je nach Angebot eine Architekturführung einplanen.
Der Olympiapark wirkt groß, aber selten schwer
Sportstätten wurden in Mulden gelegt, Hügel modelliert und Wege weich durch das Gelände geführt. Das Zeltdach spannt sich darüber, ohne wie ein massiver Block zu wirken.
Diese Verbindung aus Technik und Landschaft ist der eigentliche Kern des Parks – und erklärt, warum das Ensemble bis heute erstaunlich modern erscheint.
In der Nähe
Im und direkt am Olympiapark liegen mehrere starke Ziele.
Olympiastadion
Im Park
Das Stadion und sein Zeltdach bilden das architektonische Herzstück der Anlage.
OlympiastadionOlympiaberg
ca. 10 Min. zu Fuß
Der Hügel bietet den besten kostenlosen Überblick über das gesamte Gelände und die Münchner Skyline.
OlympiabergBMW Welt und BMW Museum
ca. 10–15 Min. zu Fuß
Das BMW-Ensemble ergänzt den Park um Industrie-, Design- und Architekturgeschichte.
BMW Welt und BMW Museum
Häufige Fragen zum Olympiapark
Der Park ist frei zugänglich; einzelne Attraktionen, Führungen und Veranstaltungen haben eigene Regeln.
Wie viel Zeit sollte man einplanen?
Für einen guten Rundgang etwa zwei bis drei Stunden. Mit Museum, Führung oder Veranstaltung eher einen halben Tag.
Was ist das Besondere am Olympiapark?
Die Verbindung von Zeltdach, Sportarchitektur, Landschaftsplanung und dem offenen Leitbild der Spiele von 1972.
Wo hat man die beste Aussicht?
Vom Olympiaberg.
Kostet der Olympiapark Eintritt?
Der Park selbst nicht. Für einzelne Attraktionen, Museen und Veranstaltungen gelten eigene Preise.