Rindermarkt und Ruffinihaus
Der Rindermarkt ist ein kleiner historischer Platz zwischen Marienplatz, Sendlinger Straße und Viktualienmarkt. Der Rindermarktbrunnen erinnert an den früheren Viehhandel, während das Ruffinihaus mit bemalten Fassaden und drei verbundenen Häusern die Platzkante prägt. Für einen Altstadtrundgang ist der Rindermarkt ein kurzer, aber lohnender Zwischenstopp.
Rindermarkt auf einen Blick
- Lage
- Zwischen Marienplatz, Sendlinger Straße und Rosental
- Zugang
- Der Platz ist jederzeit frei zugänglich
- Eintritt
- Kostenlos
- Zeitbedarf
- Etwa 20 bis 30 Minuten
- Besonders sehenswert
- Rindermarktbrunnen, Ruffinihaus und Blick zum Alten Peter
Was erwartet Sie am Rindermarkt?
Der Platz fällt leicht nach Osten ab und öffnet sich Richtung Marienplatz. Bis ins 19. Jahrhundert wurde hier Vieh gehandelt. Der heutige Rindermarktbrunnen von Josef Henselmann greift diese Geschichte mit bronzenen Rindern und einem Hirten wieder auf.
An der Nordseite steht das Ruffinihaus. Eigentlich handelt es sich um ein Ensemble aus drei Häusern, das Anfang des 20. Jahrhunderts nach Plänen Gabriel von Seidls entstand. Besonders auffällig sind die reich bemalten Fassaden.
Ein Platz zwischen Mittelalter und Jahrhundertwende
Der Rindermarkt zeigt mehrere historische Schichten auf engem Raum. Viehmarktgeschichte, mittelalterliche Stadtstruktur und historistische Architektur liegen direkt nebeneinander.
Zum kurzen Rundgang gehören:
- der Rindermarktbrunnen
- die Fassaden des Ruffinihauses
- der Blick zum Alten Peter
- der nahe Löwenturm
- die Verbindung zum Rosental und Viktualienmarkt
Das Ruffinihaus wird heute unterschiedlich genutzt; die Innenräume sind kein frei zugängliches Museum. Der Besuch konzentriert sich daher vor allem auf Architektur und Platzraum.
Ein guter Gegenpol zum Marienplatz
Nur wenige Schritte vom Marienplatz entfernt wirkt der Rindermarkt deutlich kleiner und entspannter. Gerade dieser Maßstabswechsel macht ihn interessant.
Wer weiter nach Süden geht, erreicht fast ohne Umweg den Viktualienmarkt.
Das Ruffinihaus wirkt wie ein einzelner Bau, besteht aber aus drei Häusern
Unterschiedliche Fassaden, Erker und Malereien wurden bewusst zu einem malerischen Ensemble zusammengesetzt. Gabriel von Seidl knüpfte damit an ein historisches Altstadtbild an, ohne einen mittelalterlichen Bau zu kopieren.
Gerade deshalb lohnt der Blick auf Details: Das Ruffinihaus ist weniger Monument als sorgfältig komponierte Platzarchitektur.
In der Nähe
Der Rindermarkt liegt so zentral, dass drei klassische Altstadtziele in wenigen Minuten erreichbar sind.
Marienplatz
ca. 3 Min. zu Fuß
Der zentrale Stadtplatz mit Neuem Rathaus und Mariensäule bildet den naheliegendsten Anschluss.
MarienplatzViktualienmarkt
ca. 3 Min. zu Fuß
Marktstände, Brunnen und Biergarten setzen die historische Handelsfunktion der Altstadt auf andere Weise fort.
ViktualienmarktAlter Peter
ca. 3 Min. zu Fuß
Münchens älteste Pfarrkirche bietet vom Turm einen hervorragenden Blick auf Rindermarkt und Altstadt.
Alter Peter
Häufige Fragen zum Rindermarkt
Der Platz ist unkompliziert zu besuchen und eignet sich besonders als kurze Station zwischen größeren Altstadtzielen.
Was ist am Rindermarkt sehenswert?
Vor allem der Rindermarktbrunnen, das Ruffinihaus, der Löwenturm und die historische Platzstruktur.
Kann man das Ruffinihaus besichtigen?
Die Fassaden sind jederzeit sichtbar. Die Innenräume sind kein regulär frei zugängliches Museum.
Warum heißt der Platz Rindermarkt?
Weil hier bis ins 19. Jahrhundert Vieh gehandelt wurde.
Wie viel Zeit braucht man?
Etwa 20 bis 30 Minuten reichen für Platz, Brunnen und Architektur.