Marienplatz
Der Marienplatz ist das historische und heutige Zentrum Münchens. Neues Rathaus, Altes Rathaus, Mariensäule und Fischbrunnen liegen direkt am Platz; Frauenkirche, Alter Peter und Viktualienmarkt sind nur wenige Gehminuten entfernt. Für einen ersten Altstadtbesuch ist er deshalb der beste Ausgangspunkt.
Marienplatz auf einen Blick
- Lage
- Im Herzen der Altstadt zwischen Kaufingerstraße, Tal und Rindermarkt
- Zugang
- Der Platz ist jederzeit frei zugänglich
- ÖPNV
- Direkt erreichbar mit S-Bahn sowie U3 und U6
- Zeitbedarf
- Für Platz und wichtigste Details etwa 30 bis 45 Minuten; mit Glockenspiel und Aussicht entsprechend länger
- Besonders sehenswert
- Neues Rathaus, Glockenspiel, Mariensäule, Fischbrunnen und Altes Rathaus
Was erwartet Sie am Marienplatz?
Auf wenigen hundert Metern bündelt der Marienplatz zentrale München-Bilder: die neugotische Fassade des Neuen Rathauses, das ältere Rathaus am östlichen Platzende, die Mariensäule und den Fischbrunnen. Gleichzeitig ist der Platz Verkehrsknoten, Treffpunkt, Veranstaltungsort und Startpunkt der Fußgängerzone.
Das Neue Rathaus prägt die Nordseite. Im Turm spielt das Glockenspiel täglich zu festen Zeiten; wer höher hinaus möchte, erreicht die Aussichtsplattform des Rathausturms per Aufzug. Am östlichen Ende schließt das Alte Rathaus den Platz Richtung Tal ab.
Ein Platz, der Münchens Stadtgeschichte bündelt
Der heutige Marienplatz war schon im Mittelalter Markt- und Versammlungsraum. Bis 1854 hieß er Schrannenplatz. Danach erhielt er seinen heutigen Namen nach der Mariensäule, die Kurfürst Maximilian I. 1638 als Dank für die Verschonung Münchens im Dreißigjährigen Krieg aufstellen ließ.
Für Besucher lohnt sich ein langsamer Rundgang statt nur eines Fotostopps. Besonders gut lesbar sind:
- die Figuren und Details an der Rathausfassade
- die Mariensäule in der Platzmitte
- der Fischbrunnen als traditionsreicher Treffpunkt
- der Blick zum Alten Peter
- die Achse durch Tal und Kaufingerstraße
Glockenspiel oder ruhiger Platzmoment?
Zu den Spielzeiten des Glockenspiels füllt sich der Marienplatz deutlich. Wer die Architektur in Ruhe betrachten möchte, kommt besser außerhalb dieser kurzen Spitzen. Für den klassischen ersten Besuch ist das Glockenspiel dennoch eine gute Ergänzung, weil seine Szenen Münchner Geschichte in einer sehr zugänglichen Form erzählen.
Nach Süden sind es nur wenige Schritte zum Viktualienmarkt. Dadurch lässt sich der Platz besonders leicht in einen längeren Altstadtspaziergang einbauen.
Die Mariensäule gibt dem Platz seinen Namen
Die 1638 errichtete Säule steht genau dort, wo sich die Blicke zwischen Rathausfassaden und Fußgängerzone sammeln. Auf dem Sockel kämpfen vier Putten gegen symbolische Bedrohungen wie Hunger, Krieg, Pest und Irrglauben.
Damit ist die Mariensäule weit mehr als Schmuck: Sie erzählt, wie stark Religion, Kriegserfahrung und Stadtgeschichte den öffentlichen Raum des 17. Jahrhunderts prägten.
In der Nähe
Vom Marienplatz erreichen Sie mehrere Altstadtklassiker in wenigen Minuten. Für einen ersten Rundgang lassen sie sich ohne Umwege direkt anschließen.
Neues Rathaus
Direkt am Platz
Die neugotische Fassade, das Glockenspiel und der Rathausturm machen das Gebäude zum naheliegendsten nächsten Stopp.
Neues RathausAlter Peter
ca. 2 Min. zu Fuß
Münchens älteste Pfarrkirche liegt gleich hinter dem Platz. Vom Turm eröffnet sich einer der besten Blicke auf Rathaus und Altstadt.
Alter PeterViktualienmarkt
ca. 3 Min. zu Fuß
Der traditionsreiche Lebensmittelmarkt ergänzt den Marienplatz um Marktstände, Brunnen und Biergartenatmosphäre.
Viktualienmarkt
Häufige Fragen zum Marienplatz
Für den Platz selbst braucht es kaum Vorbereitung. Relevant sind vor allem Glockenspiel, Aussicht und die Frage, wie Sie ihn sinnvoll in einen Altstadtrundgang einbauen.
Wann ist der Marienplatz am ruhigsten?
Früher am Morgen und am Abend ist der Platz meist entspannter als rund um die Glockenspielzeiten und an stark frequentierten Einkaufstagen.
Lohnt sich der Marienplatz auch ohne Glockenspiel?
Ja. Rathausfassaden, Mariensäule, Fischbrunnen und die Lage im historischen Stadtzentrum sind unabhängig vom Glockenspiel sehenswert.
Wie lange sollte man einplanen?
Für den Platz selbst reichen meist 30 bis 45 Minuten. Mit Rathausturm, Altem Peter oder Viktualienmarkt wird daraus leicht ein halber Altstadttag.
Ist der Marienplatz barrierefrei erreichbar?
Der Platz ist weitgehend stufenlos. Der unterirdische Bahnhof besitzt Aufzüge; bei einzelnen Gebäuden und Aussichtspunkten gelten eigene Zugangsbedingungen.