Englischer Garten
Der Englische Garten ist Münchens größter innerstädtischer Park und zieht sich vom Lehel bis weit in den Norden. Im Südteil liegen Eisbachwelle, Monopteros, Chinesischer Turm und Kleinhesseloher See; weiter nördlich wird der Park deutlich ruhiger. Für einen ersten Besuch sind zwei bis drei Stunden sinnvoll, für eine längere Tour problemlos ein halber Tag.
Englischer Garten auf einen Blick
- Lage
- Zwischen Lehel, Maxvorstadt, Schwabing und Münchner Norden
- Zugang
- Ganzjährig frei zugänglich
- Zeitbedarf
- Etwa 2 bis 3 Stunden für die wichtigsten Ziele im Südteil; länger mit Kleinhesseloher See oder Nordteil
- Besonders
- Eisbachwelle, Monopteros, Chinesischer Turm, Kleinhesseloher See und weitläufige Wiesen
- Gut zu wissen
- Der Park ist zugleich Sehenswürdigkeit, Alltagsweg, Sportfläche und Naturraum – entsprechend belebt sind zentrale Wege an sonnigen Tagen
Was erwartet Sie im Englischen Garten?
Der Park wurde ab 1789 als öffentlicher Landschaftsgarten angelegt. Sir Benjamin Thompson, später Reichsgraf von Rumford, gab wichtige Impulse; Friedrich Ludwig von Sckell prägte die landschaftliche Gestaltung entscheidend.
Der Südteil ist für einen ersten Besuch am ergiebigsten. Von der Eisbachwelle führen Wege über das Japanische Teehaus zum Monopteros, weiter zum Chinesischen Turm und schließlich zum Kleinhesseloher See.
Südteil für Klassiker, Nordteil für Ruhe
Rund um Monopteros, Schönfeldwiese und Chinesischen Turm treffen Spaziergänger, Radfahrer, Jogger, Familien und Menschen auf den Liegewiesen aufeinander. Auf den Hauptwegen ist deshalb gegenseitige Rücksicht wichtiger als in einem klassischen Schmuckpark.
Weiter nördlich verändert sich der Charakter. Richtung Hirschau, Schwammerlweiher und Aumeister werden die Wiesen weiter und die Wege ruhiger.
Für den ersten Rundgang bieten sich an:
- Eisbachwelle
- Monopteros
- Chinesischer Turm
- Kleinhesseloher See
- bei mehr Zeit die Hirschau
Der Park ist groß genug für unterschiedliche München-Bilder
Wer nur den Südteil sieht, erlebt den Englischen Garten als lebendige Großstadt-Naherholung. Im Nordteil wirkt derselbe Park fast ländlich.
Für einen entspannten Besuch lohnt es sich deshalb, nicht zu viele Ziele auf einmal abzuhaken. Eine Strecke mit drei oder vier Stationen vermittelt mehr als ein hektischer Komplettdurchgang.
Im Englischen Garten teilt sich München denselben Raum
Auf denselben Wegen treffen Fahrräder, Kinderwagen, Läufer und Spaziergänger aufeinander; daneben liegen Menschen auf den Wiesen oder spielen Sport.
Der Park funktioniert deshalb am besten mit etwas Aufmerksamkeit füreinander. Wer Ruhe sucht, weicht vom Hauptweg ab oder geht weiter in den Norden – dort verändert sich die Atmosphäre deutlich.
In der Nähe
Im Südteil des Englischen Gartens liegen mehrere Ziele direkt aufeinanderfolgend.
Eisbachwelle
Am südlichen Parkeingang
Die stehende Welle ist einer der bekanntesten Orte des Parks und lässt sich vom Ufer aus gut beobachten.
EisbachwelleMonopteros
ca. 10–15 Min. zu Fuß von der Eisbachwelle
Der klassizistische Rundtempel bietet einen der besten kostenlosen Blicke auf Münchens Altstadtsilhouette.
MonopterosChinesischer Turm
ca. 10 Min. zu Fuß vom Monopteros
Pagodenturm, Biergarten und historische Parkarchitektur bilden einen der bekanntesten Treffpunkte im Englischen Garten.
Chinesischer Turm
Häufige Fragen zum Englischen Garten
Für den Park selbst brauchen Sie kein Ticket. Entscheidend ist eher, welchen Abschnitt Sie sehen möchten.
Wie viel Zeit sollte man einplanen?
Für Eisbachwelle, Monopteros und Chinesischen Turm etwa zwei Stunden. Mit Kleinhesseloher See oder Nordteil entsprechend länger.
Welcher Teil ist für den ersten Besuch am besten?
Der Südteil, weil dort die bekanntesten Ziele dicht beieinanderliegen.
Ist der Englische Garten kostenlos?
Ja. Der Park ist frei zugänglich.
Darf man überall grillen?
Nein. Grillen und offene Feuer sind im Englischen Garten nicht erlaubt.