Staatliche Antikensammlungen
Die Staatlichen Antikensammlungen am Königsplatz zeigen vor allem griechische, etruskische und römische Kleinkunst. Bemalte Vasen, Terrakotten, Schmuck, Bronzeobjekte und Glas machen antiken Alltag, Mythologie und Handwerk unmittelbar sichtbar. Zusammen mit der gegenüberliegenden Glyptothek entsteht einer der stärksten Antikenschwerpunkte Deutschlands.
Antikensammlungen auf einen Blick
- Adresse
- Königsplatz 1, 80333 München
- Öffnungszeiten
- Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr, Mittwoch bis 20 Uhr; Montag geschlossen
- Eintritt
- Kostenpflichtig, sonntags stark vergünstigt; gemeinsamer Besuch mit der Glyptothek möglich
- Zeitbedarf
- Etwa 1,5 bis 2 Stunden
- Besonders
- Griechische Vasenmalerei, Goldschmuck, Terrakotten, Bronzen und antikes Kunsthandwerk
Was erwartet Sie in den Staatlichen Antikensammlungen?
Das Museum widmet sich Objektgruppen, die in großen Skulpturenmuseen oft weniger Aufmerksamkeit erhalten. Gerade dadurch entsteht ein sehr konkretes Bild antiker Lebenswelten.
Bemalte Gefäße erzählen Mythen, Feste und Alltagsszenen. Schmuck und Metallarbeiten zeigen handwerkliche Präzision, während Terrakotten und kleinere Figuren private und religiöse Lebensbereiche erschließen.
Vasen als Bildergeschichten
Die griechische Vasenmalerei gehört zu den wichtigsten Beständen. Schwarz- und rotfigurige Gefäße verbinden Gebrauchsgegenstand, Kunstwerk und Erzählmedium.
Wer sich Zeit für einzelne Bildfelder nimmt, erkennt schnell, wie viel Information in wenigen Figuren steckt: Göttergeschichten, Sport, Krieg, Symposion oder häuslicher Alltag.
Weitere Schwerpunkte:
- etruskische Kunst
- antiker Goldschmuck
- Bronzen und Geräte
- Glas und Keramik
- Terrakottafiguren
Ideal in Kombination mit der Glyptothek
Die Glyptothek zeigt monumentale Skulptur, die Antikensammlungen ergänzen diese Perspektive um kleinere Objekte und Alltagskultur.
Wer beide Häuser besucht, sollte eine Pause am Königsplatz einplanen. Zwei komplette Museumsrundgänge direkt hintereinander können sonst schnell ermüden.
Gerade kleine Objekte erzählen oft besonders viel
Eine Vase oder ein Schmuckstück verrät etwas über Essen, Feste, Kleidung, Religion und Handwerk. Die Antikensammlungen machen sichtbar, dass Antike nicht nur aus Tempeln und Marmorstatuen bestand.
Wer Details gern genau betrachtet, findet hier häufig mehr Alltag als in den monumentalen Werken gegenüber.
In der Nähe
Das Museum liegt direkt am Königsplatz und mitten im Kunstareal.
Glyptothek
Direkt gegenüber
Antike Skulptur ergänzt die Vasen und Kleinkunst der Antikensammlungen ideal.
GlyptothekKönigsplatz
Direkt vor dem Gebäude
Propyläen und Museumsfassaden machen den klassizistischen Anspruch des gesamten Ensembles sichtbar.
KönigsplatzPropyläen
ca. 2 Min. zu Fuß
Das monumentale Tor von Leo von Klenze führt die antike Formensprache im Stadtraum fort.
Propyläen
Häufige Fragen zu den Staatlichen Antikensammlungen
Das Haus eignet sich sowohl als eigenständiger Besuch als auch als Ergänzung zur Glyptothek.
Was zeigt das Museum?
Vor allem griechische, etruskische und römische Vasen, Schmuck, Terrakotten, Bronzen und weitere Kleinkunst.
Wie lange braucht man?
Etwa eineinhalb bis zwei Stunden.
Was ist der Unterschied zur Glyptothek?
Die Glyptothek konzentriert sich auf antike Skulptur, die Antikensammlungen stärker auf Vasen und kleinere Kunst- und Alltagsobjekte.
Ist das Museum sonntags günstiger?
Ja. Sonntags gilt ein stark vergünstigter Eintritt.