Sehenswürdigkeiten in der Au
Die Au liegt zwischen Isar, Hochufer und Haidhausen und bewahrt bis heute Spuren ihrer Handwerker- und Vorstadtgeschichte. Mariahilfplatz, Auer Mühlbach, Nockherberg und die Straßen rund um die Mariahilfkirche zeigen ein Viertel, das sich deutlich vom nahen Zentrum unterscheidet.
Die Au auf einen Blick
- Anzahl Empfehlungen
- 6 Sehenswürdigkeiten mit unterschiedlichen Schwerpunkten
- Beste Fortbewegung
- Zu Fuß; die wichtigsten Orte liegen nah beieinander
- Beste Tageszeit
- Vormittags für Architektur und Viertelgeschichte, später Nachmittag für Isar und Auer Mühlbach
- Beste Jahreszeit
- Ganzjährig
- Besonders geeignet für
- Stadtgeschichte, Spaziergänge und München jenseits der klassischen Altstadt
Ein Viertel unterhalb des Isarhochufers
Die Au war lange ein eigenständiger Vorort und ist bis heute stark durch ihre Lage unterhalb des Isarhochufers geprägt. Handwerker, kleine Gewerbebetriebe und wassergebundene Nutzungen bestimmten die Entwicklung des Viertels. Der Auer Mühlbach war dabei weit mehr als landschaftliches Element: Er lieferte Energie und Struktur für ein ganzes Gewerbemilieu.
Rund um den Mariahilfplatz ist die historische Mitte besonders gut erkennbar. Die neugotische Mariahilfkirche steht als dominanter Bau im Zentrum, während Nebenstraßen und der Weg zum Auer Mühlbach die kleinteiligere Seite des Viertels zeigen.
Kirche, Bach oder Aussicht?
Die Au funktioniert weniger über einzelne Monumente als über Übergänge zwischen ihnen. Mariahilfplatz und Kirche stehen für den historischen Mittelpunkt, der Auer Mühlbach für die Arbeitsgeschichte, der Nockherberg für Topografie und Stadtblick.
- Mariahilfkirche für Sakralarchitektur
- Mariahilfplatz für das alte Zentrum
- Auer Mühlbach für Gewerbe- und Wassergeschichte
- Nockherberg für Aussicht und Hochufer
- Isarwege für Grün und Verbindung zur Innenstadt
Sechs Sehenswürdigkeiten in der Au
Mariahilfkirche
Die große neugotische Kirche prägt die Au weit über den Platz hinaus. Ihr hoher Turm ist von vielen Straßen des Viertels sichtbar und macht sie zum wichtigsten architektonischen Orientierungspunkt.
Mariahilfplatz
Der Platz bildet die historische Mitte der Au. Kirche, umliegende Straßen und die offene Platzfläche machen deutlich, dass das Viertel lange eine eigenständige Vorstadt mit eigener sozialer und räumlicher Struktur war.
Auer Mühlbach
Der Bach durchzieht die Au und gehört zu den sichtbarsten historischen Stadtbächen Münchens. Früher trieb sein Wasser Mühlen und Gewerbebetriebe an; heute ist er vor allem als ruhiger Wasserlauf im Wohnviertel erlebbar.
**Mehr zu Münchens Stadtbächen**Nockherberg
Der Nockherberg markiert den Übergang vom tiefer liegenden Viertel zum Isarhochufer. Die Topografie macht hier besonders anschaulich, wie stark die Au durch Gelände und Wasser geprägt ist.
Gassen rund um die Quellenstraße
Rund um Quellenstraße und Auer Mühlbach wirkt die Au kleinräumiger als viele andere innerstädtische Viertel. Schmale Straßen, ältere Häuser und Wasserläufe zeigen die historische Vorstadtstruktur besonders gut.
Isarufer an der Au
Von der Au führen kurze Wege zur Isar und zu den Grünflächen entlang des Flusses. Die Verbindung von dichtem Wohnviertel und offenem Flussraum ist einer der stärksten landschaftlichen Kontraste des Viertels.
Welche Sehenswürdigkeit passt zu Ihrem Besuch?
Mariahilfkirche
- Atmosphäre
- Monumental, ruhig und klar auf den Platz bezogen.
- Schwerpunkt
- Kirchenarchitektur und Viertelgeschichte.
- Lage
- Mariahilfplatz.
- Geeignet für
- Ersten Einstieg in die Au.
- Besonderheit
- Prägendes Wahrzeichen des gesamten Viertels.
Auer Mühlbach
- Atmosphäre
- Ruhig, grün und stark in den Alltag eingebettet.
- Schwerpunkt
- Wasser- und Gewerbegeschichte.
- Lage
- Quer durch die Au.
- Geeignet für
- Längere Spaziergänge.
- Besonderheit
- Historischer Nutzbach mitten im Wohnviertel.
Nockherberg
- Atmosphäre
- Offen, erhöht und stärker von Topografie geprägt.
- Schwerpunkt
- Aussicht und Stadtlandschaft.
- Lage
- Am südöstlichen Rand der Au.
- Geeignet für
- Spaziergänge mit Höhenwechsel.
- Besonderheit
- Macht die Beziehung zwischen Au und Isarhochufer besonders sichtbar.
Häufige Fragen zu Sehenswürdigkeiten in der Au
Was sollte man in der Au zuerst sehen?
Mariahilfplatz und Mariahilfkirche bilden den besten Einstieg. Danach lohnt der Weg zum Auer Mühlbach und weiter Richtung Isar.
Wie viel Zeit braucht man für einen Rundgang?
Für die wichtigsten Stationen reichen zwei bis drei Stunden. Mit längeren Wegen an Isar und Mühlbach wird daraus leicht ein halber Tag.
Wo sieht man die alte Vorstadtgeschichte besonders gut?
Rund um Mariahilfplatz, Quellenstraße und Auer Mühlbach. Dort sind Maßstab und Straßenstruktur deutlich kleinteiliger als in der Innenstadt.
Ist die Au gut zu Fuß zu erkunden?
Ja. Die wichtigsten Orte liegen nah beieinander. Einige Wege führen allerdings über deutliche Steigungen zum Hochufer.
Wo ist es besonders grün?
Am Auer Mühlbach und an der Isar. Beide Bereiche lassen sich gut mit den historischen Straßen des Viertels verbinden.