Frauenkirche
Die Frauenkirche ist Münchens bekannteste Kirche und mit ihren beiden fast 99 Meter hohen Türmen das wichtigste Wahrzeichen der Altstadt. Der spätgotische Backsteinbau wurde ab 1468 unter Jörg von Halspach errichtet und wirkt innen überraschend hell und klar. Neben dem Kirchenraum gehören der Teufelstritt und die Aussicht vom Südturm zu den bekanntesten Besuchspunkten.
Frauenkirche auf einen Blick
- Adresse
- Frauenplatz 12, 80331 München
- Öffnungszeiten
- Der Dom ist täglich geöffnet; während Gottesdiensten ist keine Besichtigung möglich
- Eintritt
- Kirchenraum kostenlos, Südturm kostenpflichtig
- Zeitbedarf
- Etwa 30 bis 45 Minuten, mit Turm entsprechend länger
- Besonders
- Zweiturmfassade, Hallenraum, Teufelstritt, Wittelsbacher Grabmäler und Aussicht
Was erwartet Sie in der Frauenkirche?
Der Innenraum wirkt deutlich zurückhaltender als viele barocke Münchner Kirchen. Hohe Pfeiler gliedern die spätgotische Hallenkirche und erzeugen lange, ruhige Sichtachsen.
Die Frauenkirche ist Kathedrale des Erzbistums München und Freising und wird weiterhin intensiv liturgisch genutzt. Besuch und Gottesdienstbetrieb laufen deshalb nebeneinander.
Der Teufelstritt und andere Highlights
In der Eingangshalle liegt der berühmte Fußabdruck im Boden, um den sich mehrere Legenden ranken. Die populärste erzählt von einer Wette zwischen Baumeister und Teufel – historisch belegt ist diese Geschichte selbstverständlich nicht.
Sehenswert sind außerdem:
- das Grabmal Kaiser Ludwigs des Bayern
- gotische und barocke Kunstwerke
- der Blick durch das hohe Mittelschiff
- die Krypta
- der Südturm mit Aussicht
Aussicht über die Altstadt
Der Südturm kann regulär besucht werden. Ein Teil des Weges führt über eine enge Spindeltreppe, anschließend hilft ein Aufzug weiter nach oben.
Bei klarer Sicht reicht der Blick über Altstadt, Rathausdächer und bis zu den Alpen. Wer eine reine Aussicht ohne engen Treppenabschnitt sucht, findet im Neuen Rathaus eine bequemere Alternative.
Die Zwiebeldächer waren für eine gotische Kirche keineswegs selbstverständlich
Die Türme erhielten ihre charakteristischen Hauben erst nach dem eigentlichen Kirchenbau. Ihre Form wurde so prägend, dass sie heute stärker mit München verbunden ist als fast jedes andere Bauwerk.
Gerade aus der Ferne zeigen die Türme, wie sehr eine einzige Silhouette das Bild einer ganzen Stadt bestimmen kann.
In der Nähe
Die Frauenkirche liegt mitten im Altstadtzentrum.
Marienplatz
ca. 3 Min. zu Fuß
Neues Rathaus, Mariensäule und Glockenspiel liegen nur einen kurzen Weg östlich.
MarienplatzAlter Peter
ca. 7 Min. zu Fuß
Der Kirchturm bietet den klassischen Gegenblick auf die Frauenkirche und ihre beiden Hauben.
Alter PeterKunsthalle München
ca. 4 Min. zu Fuß
Die Wechselausstellungen in den Fünf Höfen sind ein guter wetterunabhängiger Anschluss.
Kunsthalle München
Häufige Fragen zur Frauenkirche
Als aktive Kathedrale verlangt die Frauenkirche Rücksicht auf Gottesdienste und Gebetszeiten.
Kostet der Eintritt in die Frauenkirche?
Nein. Der Kirchenraum ist kostenlos zugänglich; für den Südturm wird Eintritt erhoben.
Wie hoch sind die Türme?
Knapp 99 Meter.
Was ist der Teufelstritt?
Ein Fußabdruck im Boden, um den sich eine bekannte Münchner Legende über Baumeister und Teufel rankt.
Kann man auf einen Turm steigen?
Ja. Der Südturm besitzt eine reguläre Aussichtsplattform.