Kaufingerstraße & Neuhauser Straße: Münchens Einkaufsmeile
Kaufingerstraße und Neuhauser Straße bilden Münchens zentrale Fußgängerzone zwischen Marienplatz und Stachus. Große Kaufhäuser, internationale Ketten, Münchner Traditionsgeschäfte und mehrere bedeutende Kirchen liegen auf derselben Achse. Die Strecke ist ideal zur Orientierung, aber auch eine der meistfrequentierten Einkaufszonen der Stadt.
Die Einkaufsmeile auf einen Blick
- Verlauf
- Vom Marienplatz über Kaufingerstraße und Neuhauser Straße zum Karlsplatz
- Zugang
- Durchgehend Fußgängerzone
- Zeitbedarf
- Etwa 20 Minuten ohne Stopps, 1 bis 2 Stunden mit Shopping und Abstechern
- Besonders
- Frauenkirche, St. Michael, Karlstor, Kaufhäuser und Passagen
- Charakter
- Sehr zentral, stark besucht und vor allem auf große Handelslagen ausgerichtet
Was erwartet Sie zwischen Marienplatz und Stachus?
Die Kaufingerstraße beginnt am Marienplatz und geht westlich in die Neuhauser Straße über. Zusammen bilden beide Straßen das Rückgrat der Altstadt-Fußgängerzone.
Hier konzentrieren sich große Modehäuser, Kaufhäuser, internationale Marken, Drogerien, Sportgeschäfte und Gastronomie. Wer individuelle kleine Läden sucht, findet in Seitenstraßen oft mehr Auswahl.
Shopping und Stadtgeschichte liegen dicht nebeneinander
Die Straße ist zugleich eine historische Hauptachse. Die Kaufingerstraße ist bereits im Mittelalter belegt; die Neuhauser Straße führte Richtung westlichem Stadttor.
Direkt oder wenige Schritte entfernt liegen:
- Frauenkirche
- Michaelskirche
- Karlstor
- Marienplatz
- zahlreiche Passagen und Seitenstraßen
1972 wurde die zentrale Achse im Zusammenhang mit der neuen S-Bahn-Stammstrecke zur Fußgängerzone.
Wann ist es angenehmer?
Wer vor allem einkaufen möchte, findet tagsüber die größte Auswahl geöffneter Geschäfte. Wer Architektur und Straßenraum erleben möchte, kommt besser am Morgen, bevor die Fußgängerzone voll wird.
Samstage und die Wochen vor Weihnachten gehören zu den stärksten Besuchszeiten.
Die Fußgängerzone ist zugleich eine der ältesten Bewegungsachsen Münchens
Schon lange vor Kaufhäusern und Filialketten führte hier der Weg vom Stadtzentrum zum westlichen Tor. Heute laufen Besucher auf fast derselben Linie zwischen Marienplatz und Stachus.
Diese Kontinuität erklärt, warum Shopping, Kirchen, Plätze und Verkehrsknoten so dicht aufeinanderfolgen. Der heutige Konsumraum liegt damit auf einer alten Stadtbewegungslinie, deren Orientierung bis heute fast unverändert funktioniert. Gerade zwischen Rathaus, Dom und Karlstor bleibt diese historische Achse gut lesbar.
In der Nähe
Die Einkaufsmeile verbindet mehrere zentrale Altstadtziele direkt miteinander.
Marienplatz
Direkt am östlichen Anfang
Rathaus und Glockenspiel bilden den natürlichen Startpunkt.
MarienplatzFrauenkirche
ca. 2 Min. ab Kaufingerstraße
Der Dom liegt nur einen kurzen Abstecher nördlich.
FrauenkircheKarlsplatz (Stachus)
Direkt am westlichen Ende
Brunnen, Karlstor und Verkehrsknoten markieren den Abschluss der Fußgängerzone.
Karlsplatz (Stachus)
Häufige Fragen zu Kaufingerstraße und Neuhauser Straße
Die beiden Straßennamen beschreiben praktisch eine zusammenhängende Einkaufsachse.
Wo beginnt die Kaufingerstraße?
Am Marienplatz.
Wo wird sie zur Neuhauser Straße?
Westlich im Verlauf der Fußgängerzone, etwa auf Höhe der Augustinerstraße/Färbergraben.
Wie lange läuft man bis zum Stachus?
Ohne Stopps ungefähr 20 Minuten.
Gibt es dort vor allem große Ketten?
Sie prägen die Hauptachse stark. Individuellere Geschäfte finden sich häufiger in Seitenstraßen und Passagen.