Aubing
Aubings historischer Ortskern liegt rund um St. Quirin, Ubostraße und Altostraße im äußersten Münchner Westen. Ehemalige Bauernhöfe, unregelmäßige Straßen, alte Scheunen und die Kirche lassen die Struktur eines großen oberbayerischen Dorfes bis heute erkennen.
Aubing auf einen Blick
- Lage
- Im Münchner Westen im Stadtbezirk Aubing-Lochhausen-Langwied
- Charakter
- Großer historischer Dorfkern mit erhaltenen Hofstellen und zwei alten Hauptachsen
- Bekannt für
- St. Quirin, Ubostraße, Altostraße und bäuerliche Baustrukturen
- Beste Tageszeit
- Tagsüber, besonders am Vormittag
- Ideal für
- Dorfgeschichte, Architektur und längere Spaziergänge
- ÖPNV
- S-Bahn Aubing; von dort lässt sich der Ortskern zu Fuß erreichen
Ein altes Dorf, das noch im Grundriss lebt
Aubing gehört zu den ältesten historisch belegten Orten im heutigen München. Der Kern entwickelte sich mit zwei unterschiedlichen Hauptachsen: der höher gelegenen Ubostraße und der tiefer verlaufenden Altostraße. Diese Struktur ist bis heute ein wichtiger Schlüssel zum Ortsbild.
St. Quirin steht im südlichen Bereich des Dorfkerns. Rundherum lagen zentrale Funktionen wie Pfarrhof, Schule und Wirtshaus. Weiter nördlich und entlang der Straßen sind frühere Hofstellen und Scheunen erhalten, die den bäuerlichen Ursprung des Ortes ablesbar machen.
Ubostraße und Altostraße
Ein Rundgang sollte beide Straßen einbeziehen. Erst dadurch wird der historische Aufbau des Dorfes verständlich.
- Ubostraße mit größeren früheren Hofstellen
- Altostraße mit kleinteiligerer Bebauung
- St. Quirin als kirchliches Zentrum
- erhaltene Scheunen und ehemalige Bauernhöfe
- Übergänge zur späteren Vorstadt- und Wohnbebauung
Aubing ergänzt die übergeordnete Seite zu Münchens alten Dorfkernen um eines der flächenmäßig deutlichsten Beispiele im Westen.

Das prägt Aubing
Ubostraße und Altostraße erzählen zwei Seiten desselben Dorfes: oben größere Hofstellen, unten dichter gesetzte und kleinere Strukturen. Der historische Grundriss ist dadurch ungewöhnlich gut nachvollziehbar.
St. Quirin bündelt die frühere kirchliche und soziale Mitte des Orts.
Was Sie in Aubing erleben können
Fünf Stationen zeigen den Dorfkern besonders gut. Der Rundgang lebt vom Wechsel zwischen Kirche, Höfen und Straßenstruktur.
St. Quirin
Die Kirche gehört zu den ältesten prägenden Bauten Aubings und war lange kirchliches Zentrum für ein größeres Umland. Ihr Turm und die Lage markieren den südlichen Schwerpunkt des Ortskerns.
Ubostraße
Entlang der höher gelegenen Straße standen traditionell größere Hofstellen. Noch heute lassen Gebäudeausrichtung und Grundstücke die bäuerliche Struktur erkennen.
Altostraße
Die tiefer gelegene Altostraße besitzt eine unregelmäßigere, dichtere Struktur. Sie zeigt, wie sich Aubing vom Dorf schrittweise zur Vorstadtgemeinde entwickelte.
Erhaltene Hof- und Wirtschaftsgebäude
Gerade Scheunen und rückwärtige Nebengebäude sind wichtig, weil sie den früheren landwirtschaftlichen Alltag sichtbar halten.
Vom Dorfkern in das heutige Aubing
Schon nach wenigen Straßen verändert sich der Maßstab deutlich. Dieser Übergang zeigt, wie der alte Ort von späteren Wohngebieten umschlossen wurde.
Häufige Fragen zu Aubing
Der historische Kern ist größer als bei vielen anderen Münchner Dorfkernen. Für einen guten Eindruck lohnt deshalb etwas mehr Zeit.
Wie viel Zeit sollte man einplanen?
Etwa 90 Minuten bis zwei Stunden sind sinnvoll, wenn Sie Ubostraße und Altostraße vollständig einbeziehen.
Wo startet man am besten?
Bei St. Quirin oder an der S-Bahn Aubing mit anschließendem Weg in den Ortskern.
Ist der alte Dorfkern noch gut erkennbar?
Ja. Straßenverlauf, Hofstellen und zahlreiche ältere Gebäude machen die historische Grundstruktur deutlich.
Was ist an Aubing besonders?
Die Zweiteilung zwischen Ubostraße und Altostraße sowie die Größe des erhaltenen Dorfensembles.
Lässt sich Aubing gut mit anderen Zielen verbinden?
Der Münchner Westen bietet weitere alte Ortskerne und Landschaftsräume, allerdings liegen die Entfernungen größer als in der Innenstadt.