Ostpark
Der Ostpark ist die große Grünanlage zwischen Ramersdorf und Neuperlach. Auf rund 56 Hektar verbinden sich weite Wiesen, bewaldete Hügel, Ostparksee, Spiel- und Sportflächen zu einem robusten Freizeitpark, der für Bewegung ebenso gut funktioniert wie für einen ruhigen Nachmittag. Anders als viele historische Münchner Gärten entstand er als Teil der modernen Stadtplanung für Neuperlach.
Ostpark auf einen Blick
- Lage
- Zwischen Ramersdorf, Neuperlach und Michaelibad
- Zugang
- Frei zugänglich
- Zeitbedarf
- Etwa 1 bis 2 Stunden für eine Runde, mit Spielplatz, Sport oder Picknick deutlich länger
- Besonders
- Ostparksee, großes Wiesental, bewaldete Hügel, Spielplätze und Sportangebote
- Grillen
- Nur in der ausgewiesenen Grillzone am nordwestlichen Bereich des Ostparksees
Was erwartet Sie im Ostpark?
Der Ostpark wurde als Naherholungsraum für den stark wachsenden Münchner Südosten geplant. Statt formeller Beete prägen große, offen nutzbare Wiesen, ein See und modellierte Hügel die Anlage.
Das Konzept ist bewusst vielseitig. Jogger, Familien, Spaziergänger und Sportgruppen finden nebeneinander Platz, ohne dass der Park von einem einzigen Hauptweg oder Monument dominiert wird.
Vom neuen Stadtteil zum eingewachsenen Park
Mit der Planung Neuperlachs wurde in den 1960er-Jahren auch ein großer Park vorgesehen. Die ersten Flächen wurden in den 1970er-Jahren zugänglich, 1982 war die Gesamtanlage offiziell vollendet.
Heute gehören dazu:
- Ostparksee
- große Liege- und Spielwiesen
- Rodelhänge
- Tischtennis- und weitere Sportflächen
- Skate-Angebote
- Spielplätze
- das angrenzende Michaelibad
Ein Park für Alltag statt Sehenswürdigkeitenprogramm
Der Ostpark lohnt besonders, wenn Sie bewusst einen weniger touristischen Grünraum suchen. Seine Stärke liegt in der großzügigen Fläche und darin, dass viele Nutzungen gleichzeitig möglich sind.
Wer einen ganzen Freizeitnachmittag plant, kann Park, See und Michaelibad gut miteinander verbinden.
Der Ostpark wurde nicht aus einem alten Schlossgarten entwickelt
Er entstand zusammen mit dem modernen Neuperlach und sollte von Anfang an ein großer Freizeit- und Erholungsraum für viele Menschen sein.
Das erklärt seine offene Gestaltung: weniger Repräsentation, mehr Wiesen, Sport, Spiel und robuste Wege. Gerade darin steckt die typische Parkidee der 1970er-Jahre.
In der Nähe
Rund um den Ostpark liegen vor allem Freizeit- und Alltagsziele des Münchner Ostens.
Michaelibad
Direkt am Park
Das große Hallen- und Freibad grenzt unmittelbar an den Ostpark und lässt sich gut mit einem Parktag verbinden.
Neuperlach
Direkt südöstlich
Der Stadtteil zeigt eine ganz andere Seite Münchens als Altstadt oder Gründerzeitviertel und gehört historisch eng zur Entstehung des Parks.
Riemer Park & Riemer See
kurze Fahrt nach Osten
Der große Landschaftspark auf dem früheren Flughafengelände ergänzt den Ostpark um Badesee und strengere moderne Landschaftsarchitektur.
Riemer Park & Riemer See
Häufige Fragen zum Ostpark
Der Ostpark ist vor allem für Freizeit und Naherholung interessant, weniger als klassisches Sightseeing-Ziel.
Wie groß ist der Ostpark?
Rund 56 Hektar.
Darf man dort grillen?
Ja, aber nur in der ausgewiesenen Grillzone am Ostparksee.
Ist der Ostpark für Kinder geeignet?
Ja. Mehrere Spielbereiche, große Wiesen und das nahe Michaelibad machen ihn familienfreundlich.
Wie viel Zeit sollte man einplanen?
Für einen Rundgang etwa ein bis zwei Stunden, für einen Freizeitnachmittag deutlich länger.