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Jüdisches Zentrum & Gegenwart

St.-Jakobs-Platz und Ohel-Jakob-Synagoge

Die Ohel-Jakob-Synagoge ist die Hauptsynagoge der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und bildet zusammen mit Gemeindezentrum und Jüdischem Museum das Jüdische Zentrum am St.-Jakobs-Platz. Der 2006 eröffnete Bau setzt jüdisches Gemeindeleben sichtbar in die Mitte der Altstadt. Innenbesuche sind über angemeldete Führungen möglich.

  • Altstadt
  • seit 2006
  • Synagoge, Gemeinde & Museum

Ohel Jakob auf einen Blick

Adresse
St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München
Zugang
Außenansicht und Platz frei; Innenbesuch über Führungen der Israelitischen Kultusgemeinde
Führungen
Öffentliche und Gruppenführungen nach Anmeldung; Sicherheitsregeln und Teilnehmerdaten beachten
Zeitbedarf
Etwa 30 Minuten für den Platz, rund 60 bis 70 Minuten für eine reguläre Synagogenführung
Besonders
Steinsockel, gläserner Aufbau, Gang der Erinnerung und Zusammenspiel mit Jüdischem Museum und Gemeindezentrum

Was erwartet Sie am St.-Jakobs-Platz?

Die Synagoge steht frei auf dem Platz und ist bewusst als eigenständiger Baukörper gestaltet. Ein massiver Steinsockel trägt einen leichter wirkenden Glasaufbau; die Form erinnert an das biblische „Zelt Jakobs“, auf das der Name Ohel Jakob verweist.

Der Platz selbst ist Teil des Jüdischen Zentrums. Museum, Synagoge und Gemeindezentrum bilden ein zusammenhängendes Ensemble und machen gegenwärtiges jüdisches Leben sichtbar.

Wie lässt sich die Synagoge besuchen?

Die Synagoge ist kein frei begehbares Touristenobjekt. Die Israelitische Kultusgemeinde bietet öffentliche Führungen, Gruppenführungen und Angebote für Schulklassen an.

Dabei geht es um:

  • Geschichte der jüdischen Gemeinde
  • Architektur der Synagoge
  • religiöse Praxis und Gottesdienst
  • rituelle Gegenstände
  • Gegenwart jüdischen Lebens in München

Wegen der Sicherheitsregeln ist eine Anmeldung erforderlich. Besucher sollten die organisatorischen Vorgaben respektieren und ausreichend Zeit für den Einlass einplanen.

Der Gang der Erinnerung

Zwischen Synagoge und Gemeindezentrum erinnert ein unterirdischer Gang an Münchner Jüdinnen und Juden, die während der NS-Zeit ermordet wurden.

Diese Erinnerung ist ein Teil des Ensembles, aber nicht seine einzige Bedeutung. Der Platz steht ebenso für den Neubeginn und die heutige jüdische Gemeinde. Das Jüdische Museum München vertieft diese Geschichte bis in die Gegenwart.

Ohel-Jakob-Synagoge am St.-Jakobs-Platz mit steinernem Sockel und gläsernem Aufbau
Jüdisches Leben sichtbar im Zentrum

Die Lage am St.-Jakobs-Platz ist selbst eine Aussage

Die Synagoge steht frei und sichtbar in der Altstadt, nicht in einem Hinterhof. Zusammen mit Museum und Gemeindezentrum bildet sie einen öffentlichen jüdischen Ort mitten in München.

Das Ensemble erzählt deshalb nicht nur von Erinnerung, sondern von religiösem Leben, Gemeinde und städtischer Gegenwart.

In der Nähe

Der St.-Jakobs-Platz liegt im südlichen Teil der Altstadt.

  • Jüdisches Museum München

    Direkt am Platz

    Das Museum erzählt jüdische Geschichte und Gegenwart Münchens über persönliche Stimmen, Objekte und Ausstellungen.

    Jüdisches Museum München
  • Münchner Stadtmuseum

    Direkt gegenüber

    Das historische Zeughaus und die Stadtgeschichtssammlungen bilden einen zweiten kulturellen Schwerpunkt des Platzes.

    Münchner Stadtmuseum
  • Rindermarkt & Ruffinihaus

    ca. 4 Min. zu Fuß

    Der historische Platz verbindet das Jüdische Zentrum mit Marienplatz und Viktualienmarkt.

    Rindermarkt & Ruffinihaus

Häufige Fragen zur Ohel-Jakob-Synagoge

Ein Innenbesuch ist möglich, aber anders organisiert als bei frei zugänglichen Kirchen.

Kann man die Ohel-Jakob-Synagoge besichtigen?

Ja, über angemeldete öffentliche oder private Führungen der Israelitischen Kultusgemeinde.

Muss man sich vorher anmelden?

Ja. Für Führungen gelten Anmeldung und Sicherheitsvorgaben.

Was bedeutet Ohel Jakob?

„Zelt Jakobs“. Der Name verweist auf einen biblischen Ausdruck.

Ist der St.-Jakobs-Platz frei zugänglich?

Ja. Der öffentliche Platz und die Außenansicht des Ensembles sind frei zugänglich.

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