Praxiswissen für Ausstellungsmacher: Zertifikatskurs Kuratieren am UdK Berlin Career College
Neues Programm für Kurszeitraum Februar bis Mai 2015 erschienen
Die Bewerbungsrunde für die nächste Ausgabe der Weiterbildung Kuratieren am UdK Berlin Career College hat begonnen. Ab Februar 2015 vermitteln wieder namhafte Ausstellungsmacher/innen sowie Expert/innen und für Marketing, Finanzierung und Recht fundiertes Wissen für die kuratorische Praxis. Die Teilnehmer/innen des Zertifikatskurses entwickeln eigene Ausstellungskonzepte – ein wesentlicher Schritt für die Professionalisierung und berufliche Orientierung in diesem attraktiven Berufsfeld. „Der Kurs hat mir sehr geholfen, strukturiert zu arbeiten und meine Abläufe besser zu organisieren. Ohne den Zertifikatskurs hätte ich meine Ausstellung niemals in nur fünf Monaten auf die Beine stellen können“, so Alumna und Kuratorin Anja Guttenberger über ihre im Zertifikatskurs erworbenen Qualifikationen. – Anmeldefrist für den nächsten Kurs ist der 30. Januar 2015.
Die Kursleiterinnen Barbara Mei Chun Müller und Dr. Friederike Hauffe richten sich mit der Weiterbildung an angehende und praktizierende Ausstellungsmachende aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und legen Wert auf ein breites Spektrum kuratorischer Ansätze. Rundgänge in Kunstinstitutionen wie dem Hamburger Bahnhof oder dem Projektraum Meinblau stehen ebenso auf der Agenda wie auch der Besuch von Themenausstellungen im Schwulen Museum Berlin oder dem Museum für Kommunikation. Neue Entwicklungen in der Berliner Kunstszene finden ebenfalls Berücksichtigung: „Kuratieren“ bietet unter anderem den Besuch der im Oktober an neuem Standort eröffnenden Galerie C|O Berlin im Amerika Haus an. „Die einzelnen Module waren für mich äußerst inspirierend, vor allem, weil jedes Modul Exkursionen und Spaziergänge durch die Berliner Kunst- und Kulturszene inkludiert. Die Gespräche mit Ausstellungsmachern und Museumskustoden, die über ihre kuratorischen Ansätze ‚plauderten’, machten den Kurs zu einem sehr praxisbezogenen Gesamterlebnis“, erklärt Absolventin und Kuratorin Edith Eva Kapeller aus Villach/Österreich.
Neben dem Austausch mit erfahrenen Kurator/innen vermittelt der Kurs grundlegendes Wissen zu Ausstellungsfinanzierung und -marketing. Vertragliche und urheberrechtliche Fragestellungen zur Absicherung von Kurator und Projekt werden ebenso berücksichtigt. „Die fünf Module der Weiterbildung greifen ideal ineinander“, so Teilnehmerin Dr. Dagmar Walden, Kunsthistorikerin und Textchefin eines Reisebuchverlags aus München. „Arbeitsintensive Seminartage wechseln sich ab mit spannenden Vorträgen von Spezialisten der jeweiligen Bereiche, die offen und realistisch über ihre beruflichen Erfahrungen sprechen. Man lernt so alle Facetten des Berufsfelds kennen und kann auf diese Weise seinen eigenen Platz in diesem Gefüge finden!“
Die in fünf Modulen vermittelten Inhalte können in eigene, parallel zum Kurs bearbeitete Ausstellungsprojekte einfließen, die im Abschlusskolloquium präsentiert und diskutiert werden. Damit erproben die Absolvent/innen ihre konzeptionellen Fähigkeiten und sammeln wertvolles Feedback für ihre weitere berufliche Entwicklung. „Die Weiterbildung hat mir die Chance geboten, mich berufsbegleitend in diesem Feld auszuprobieren (…) und mir im Austausch mit anderen Teilnehmenden, die zum Teil schon freiberuflich kuratorisch tätig sind, ein realistisches Bild von der Berufsperspektive Kuratorin zu machen,“ schildert Dr. Dagmar Walden.
Kuratieren
27. Februar bis 9. Mai 2015
Weiterbildung mit Hochschulzertifikat
Teilnahmenentgelt 2.500 Euro. (Modulbuchung auch einzeln möglich.)
Eine Stunde Beratung durch die Dozenten ist im Teilnahmeentgelt inbegriffen.
Weitere Informationen und Anmeldung unter www.udk-berlin.de/ziw/kurse
Tel.: 030 – 3185-2852, E-Mail: ziw@udk-berlin.de. Beratung zu ergänzenden
Finanzierungsmöglichkeiten unter: www.udk-berlin.de/ziw/foerderung
Die Kunstagentur Friederike Hauffe konzipiert und realisiert Fortbildungen und Symposien im Bereich Kunstmanagement und -vermittlung in Zusammenarbeit mit Hochschulen (u.a. der Freien Universität und der Universität der Künste Berlin) und anderen Bildungsträgern. Neben der Tätigkeit als Bildungsreferentin mit Schwerpunkt Professionalisierung im Kunstbetrieb arbeitet Friederike Hauffe als Dozentin für Kunstgeschichte, Coach und freie Kuratorin.
Barbara Mei Chun Müller, Geschäftsführerin der Agentur CareerCulture, ist als Kuratorin, Bildungsreferentin, Coach und Unternehmensberaterin im Kunstbetrieb und der Wirtschaft tätig. Sie konzipiert und realisiert Bildungsformate in Zusammenarbeit mit Hochschulen und Bildungsträgern und ist Lehrbeauftragte für Kulturmarketing, Kulturfinanzierung und Kuratorische Praxis, u.a. an der Universität der Künste Berlin, der Freien Universität Berlin und am Institut für Kulturpolitik an der Universität Hildesheim.
Das UdK Berlin Career College bündelt die Weiterbildungsangebote der Universität der Künste Berlin. Es bietet eine in Deutschland einzigartige Bandbreite an universitären Angeboten im künstlerisch-kreativen Bereich. Mit vier Masterstudiengängen und zahlreichen Zertifikatskursen richtet sich das UdK Berlin Career College an alle, die künstlerisch-kreative Ansätze vertiefen und mit wirtschaftlichen Themen verknüpfen möchten. Darüber hinaus präsentiert die internationale Berlin Summer University of the Arts ein hoch qualifiziertes englischsprachiges Programm, das sich an Künstlerinnen und Künstler aller Disziplinen, Kulturschaffende und Kreativunternehmer wendet. Das Programmangebot des UdK Berlin Career College basiert auf eigenen Forschungsergebnissen zum Weiterbildungsbedarf der Creative Industries.
Die Universität der Künste Berlin ist weltweit eine der größten künstlerischen Hochschulen und die einzige, die alle Disziplinen der Kunst und der auf sie bezogenen Wissenschaften in sich vereint. An den vier Fakultäten Bildende Kunst, Gestaltung, Musik und Darstellende Kunst sowie dem Zentralinstitut für Weiterbildung werden über 40 künstlerische, künstlerisch-wissenschaftliche und künstlerisch-pädagogische Studiengänge angeboten. Von rund 4000 Studierenden stammt etwa ein Fünftel aus dem Ausland. Die Geschichte der UdK Berlin reicht zurück bis zur Gründung der brandenburgisch-preußischen Akademie der Künste im Jahr 1696. Ihre heutige Form erhielt sie 1975 durch den Zusammenschluss der Hochschule für bildende Künste und der Hochschule für Musik und darstellende Kunst zur Hochschule der Künste (HdK). Seit 2001 trägt die Universität der Künste Berlin ihren heutigen Namen. Präsident ist seit Januar 2006 Professor Martin Rennert. Mit mehr als 500 Veranstaltungen im Jahr trägt die UdK Berlin maßgeblich zum kulturellen Leben der Stadt bei.
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